¬ratzfatz enterprise┤

 

  • WORK
  • Preview {pheist}
    Mischtechniken auf Cotton Malkarton / Leinwand,
    2005

  • [~]
    »miniloop«

  • Preview m.giltjes/bobok
    ratzfatz bilder - Mischtechnik auf Leinwand,
    November und Dezember 2005

  • ABOUT
    … 3 Künstler, 3 Tage, 3 Ansätze …
  • Markus Giltjes / bobok
    MALEREI, MUSIK

    Alles ist Material - es sind die intermedialen Brüche, mich seit Mitte der 80iger Jahre beschäftigen: Die Schnitt- und Sollbruchstellen zwischen Bildern, Texten und Tönen.

    Maler, Musiker und Medienkünstler.

    Es passieren Dinge die keinem Masterplan unterliegen, Dinge die so sind, weil sie so sein sollen und dadurch meine Stellungnahme erzwingen. Alles wird im Laufe der Zeit konkreter und relativer... alles gleichzeitig und immer schneller.....

    Bilder, Texte, Töne

    Zufälligkeiten, mutmaßlicher "Unsinn" und Kombinationen von scheinbar Unzusammenhängendem, inszenierte und erzwungene Zufallsereignisse, aus denen merkwürdige Inhalte und Zusammenhänge entstehen.

    Alles ist immer so, wie es ist. Oder auch ganz anders...?

    Meine Arbeiten, unterhalten nicht, haben keine Melodie, erfreuen nicht, wollen keine einzige Seele retten, sind immer/niemals dein Spiegel... strengen an. Sie sind Momentaufnahmen, Snapshots, nicht kalkulierbares Risiko und Standpunkt...

    Was am Ende bleibt, ist eine kleine Verunsicherung, ein Gefühl, ein Erschütterung, eventuell doch nicht alles verstanden zu haben...

    Wie Schön! das reicht!

    Stefanie Koerner {pheist}
    ZEICHNUNGEN, COLLAGEN

    Graphitzeichnungen, Collagen und Zeichnungen in Mischtechniken.
    Die Beziehung zu einem vorgestellten Gegenüber ist ein wiederkehrendes Motiv – oder es wird mit den eigenen Bedürfnissen in konstruierten oder rekonstruierten Situationen gespielt.

    Die digitalen Medien schreiben sich in die Arbeiten ein und hinterlassen ihre Spuren. Daraus entwickelt sich ein breites Spektrum an Kombinatorik und Technik. Kompilationen wachsen aus Schichten von Handzeichnungen, Flyern, Fotografien und Zeitungsausschnitten. Gesammeltes Bildmaterial wird collagiert oder in der Projektion als Vorlage verarbeitet.

    Seit 2001 wird neben Galerien auch das Internet zur Präsentation genutzt. Über persönliche Vernetzungen und internationale Kooperationen erscheinen Free- und Shareware-Projekte und Publikationen wie Magazine, Bücher, CDs/DVDs oder Online-Ausstellungen (z.B. »NetzkunstWörterbuch«, »Batterie«, »Strukt«, »FREEWAVE«, »HUMAN«).

    Kirsten Rusche / FU [~] KXR
    PROJEKTIONEN

    Gegenstand meiner Arbeit, die sich aus Zeichnung und zeichnerischer Animation entwickelte, ist die Produktion von Filmmloops, die Digitalisierung und die grafische Bearbeitung von Filmen, Photomaterial und Zeichnungen, Präsentationsformen sind hauptsächlich grossflächige Projektionen.

    Mit Hilfe der digitalen Medien entwickele ich meine Arbeiten im technischen, wie auch im gestalterischen Bereich neu, in verschiedener Kombinatorik und Weiterungen. Seit 1998/99 arbeite ich mit Musikern und DJ`s zusammen. Die Gemeinsamkeiten in unseren Arbeitsprozessen beeinflussen sich produktiv.

    Es werden gesampelte oder selbstproduzierten Bilder und Filmsequenzen modifiziert, manipuliert, improvisiert und gemixt – thematisch auf den Ort, die Veranstaltung oder den Charakter der Musik abgestimmt. Um zu Kommunizieren, benutze ich eine Sprache, die auf Bildern basiert und konfrontiere das Publikum mit einem Spektrum von Bildern und Filmsequenzen...

    Meine Arbeiten präsentiere ich an Orten im urbanen Raum, um sie öffentlich zugänglich zu machen und um diese neu zu definieren. Sie treten in Wechselwirkung mit dem sozialen Umfeld und den ausgewählten Orten, deren alltägliche Erscheinung durch die grossflächigen Projektionen aufgebrochen wird und mit einem "veränderten Gesicht" einen neuen Bezug auf ihr Umfeld nehmen.

    Die scheinbar privaten, auf Unterhaltung gerichteten Orte wie Bars, Clubs, Partys oder Privatwohnungen, in denen ich meine Arbeit präsentiere soll eine Rückkehr der Kunst in die sozialen Gruppen der Gesellschaft und deren Alltag anzielen.

    Diese Kunst, oder eher »Antikunst«, setzt sich ausdrücklich von der Repräsentationskunst staatlicher Institutionen ab und versucht sich im sozialen Kontext zu behaupten, um hier eine veränderte, entmystifizierte Bestimmung des »Künstlerischen« herbeizuführen.

 


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